Paralleltext Englisch–Deutsch
Alexander and Bucephalus
Alexander und Bukephalos
James Baldwin (1841–1925)
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One day King Philip bought a fine horse called Bucephalus. He was a noble animal, and the king paid a very high price for him. But he was wild and savage, and no man could mount him, or do anything at all with him.
Eines Tages kaufte König Philipp ein prächtiges Pferd namens Bukephalos. Es war ein edles Tier, und der König zahlte einen sehr hohen Preis dafür. Aber es war wild und ungestüm, und kein Mann konnte es besteigen oder überhaupt irgendetwas mit ihm anfangen.
They tried to whip him, but that only made him worse. At last the king bade his servants take him away.
Sie versuchten, es auszupeitschen, aber das machte es nur noch schlimmer. Schließlich befahl der König seinen Dienern, es wegzubringen.
“It is a pity to ruin so fine a horse as that,” said Alexander, the king’s young son. “Those men do not know how to treat him.”
„Es ist eine Schande, ein so schönes Pferd zu verderben“, sagte Alexander, der junge Sohn des Königs. „Diese Männer wissen nicht, wie man mit ihm umgeht.“
“Perhaps you can do better than they,” said his father scornfully.
„Vielleicht kannst du es ja besser als sie“, sagte sein Vater spöttisch.
“I know,” said Alexander, “that, if you would only give me leave to try, I could manage this horse better than any one else.”
„Ich weiß“, sagte Alexander, „dass ich dieses Pferd besser als jeder andere bändigen könnte, wenn du mir nur die Erlaubnis dazu gibst.“
“And if you fail to do so, what then?” asked Philip.
„Und wenn es dir nicht gelingt, was dann?“, fragte Philipp.
“I will pay you the price of the horse,” said the lad.
„Ich werde dir den Preis des Pferdes bezahlen“, sagte der Junge.
While everybody was laughing, Alexander ran up to Bucephalus, and turned his head toward the sun. He had noticed that the horse was afraid of his own shadow.
Während alle lachten, rannte Alexander auf Bukephalos zu und drehte dessen Kopf zur Sonne. Er hatte bemerkt, dass das Pferd Angst vor seinem eigenen Schatten hatte.
He then spoke gently to the horse, and patted him with his hand. When he had quieted him a little, he made a quick spring, and leaped upon the horse’s back.
Dann sprach er sanft zu dem Pferd und tätschelte es mit seiner Hand. Als er es ein wenig beruhigt hatte, machte er einen schnellen Satz und schwang sich auf den Rücken des Pferdes.
Everybody expected to see the boy killed outright. But he kept his place, and let the horse run as fast as he would. By and by, when Bucephalus had become tired, Alexander reined him in, and rode back to the place where his father was standing.
Jeder erwartete, dass der Junge auf der Stelle getötet würde. Aber er hielt sich fest und ließ das Pferd so schnell laufen, wie es wollte. Nach einer Weile, als Bukephalos müde geworden war, zügelte Alexander ihn und ritt zurück an den Ort, an dem sein Vater stand.
All the men who were there shouted when they saw that the boy had proved himself to be the master of the horse.
Alle Männer, die dort waren, jubelten, als sie sahen, dass der Junge sich als Herr über das Pferd erwiesen hatte.
He leaped to the ground, and his father ran and kissed him.
Er sprang auf den Boden, und sein Vater lief zu ihm und küsste ihn.
“My son,” said the king, “Macedon is too small a place for you. You must seek a larger kingdom that will be worthy of you.”
„Mein Sohn“, sagte der König, „Makedonien ist ein zu kleiner Ort für dich. Du musst dir ein größeres Königreich suchen, das deiner würdig ist.“
After that, Alexander and Bucephalus were the best of friends. They were said to be always together, for when one of them was seen, the other was sure to be not far away. But the horse would never allow any one to mount him but his master.
Danach waren Alexander und Bukephalos die besten Freunde. Man sagte, sie seien immer zusammen, denn wenn man einen von ihnen sah, war der andere sicher nicht weit entfernt. Aber das Pferd ließ niemanden außer seinem Herrn aufsteigen.
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